DIE TARNUNGSTECHNNIK

NATUR UND TECHNOLOGIE

NATUR UND TECHNOLOGIE

Jeden Tag treibt die Menschheit technologische Entwicklungen weiter und vollbringt Wunder im Design- und Herstellungsbereich. Der Mensch kann mit seinen ihm von Allah gegebenen Fähigkeiten neue Dinge entwickeln und herstellen. Wichtig ist jedoch die Erkenntnis dass ihm diese Begabung von Allah gegeben ist. Deswegen sollte niemand dem Hochmut verfallen.

Eine Bestätigung dieser Tatsache bildet die Natur. Jeder Mensch, der seine Umgebung aufmerksam untersucht, wird sehen, dass die Natur von Allah mit zahllosem Wundern ausgestattet ist. Von Pflanzen bis zu den Tieren, vom Land bis zum Meer wurde jeder Ort und jedes Lebewesen mit überraschenden Eigenschaften versehen.



NATUR AND TECHNOLOGÝE


Die Roboter und Insekten
Wissenschaftler, die sich mit der Robotertechnologie beschäftigen, haben es nicht vernachlässigt, bei ihren Forschungen die Insekten zu beobachten. Roboter, bei deren Herstellung die Beine der Insekten nachgeahmt werden, haben ein besseres Gleichgewicht beim Stand auf dem Boden. Roboter, deren Beine am Ende mit Saugmechanismen ausgestattet sind, können sich wie Fliegen an den Wänden und Zimmerdecken bewegen.
Die Velcro Bandage und die Klette

Der Schweizerische Ingenieur Georges de Mestral entwickelte ein neues Verschlusssystem, welches Velcro Bandage genannt wird. Es handelt sich dabei um einen Haftverschluss in dem er die Hüllblätter der Klette nachahmte.

Nachdem er sich enorm bemüht hatte, die Pflanzen, die sich an seiner Kleidung festhielten, abzuziehen, fiel ihm ein, dieses System der Pflanze in der Bekleidungsindustrie zu benutzen. So hat er für den Klettverschluss eines Mantels auf eine Seite die Haken dieser Früchte, auf die andere Seite Schlaufen eines Tierpelzes befestigt und somit das gleiche System nachgebaut.

Wegen den elastischen Haken und Schlaufen, kann man das System jedes Mal sehr leicht und ohne Abnutzung öffnen und haften. Deshalb sind heute auch die Kleidungen der Astronauten mit Velcro Bandagen ausgestattet.

 

In diesem Abschnitt sollen Lebewesen gezeigt werden, die der Technologie als Vorbild dienten. Dadurch soll dem Menschen gezeigt werden, dass Dinge, von denen er glaubt, sie mit seinen eigenen Fähigkeiten erreicht zu haben, bereits in der Natur existieren und er soll daran erinnert werden, was für ein großer Irrtum es wäre, sich selbst zu rühmen.

Manche Dinge, die von der Menschheit erst nach jahrelanger Forschung, mit einer enormen Ansammlung von Kenntnissen und nach langwierigen technologischen Entwicklungen hergestellt wurden, existieren seit Millionen Jahren in der Natur. Wissenschaftler, die diese Tatsache bemerken, beobachten seit langer Zeit die Natur und machen sich bei ihren Erfindungen ihr Vorbild zunutze. Auch entwickeln sie Modelle, bei denen sie den Beispielen aus der Natur folgen. Dabei haben sie mit Erstaunen den sehr großen Unterschied zwischen ihren eigenen Techniken und den hervorragenden Techniken der Natur entdeckt. Dies hat die Wissenschaftler zur Existenz des die Natur beherrschenden Besitzers allen Wissens geführt. Denn sie haben die Unmöglichkeit einer zufälligen Entstehung dieser Feinheiten festgestellt. Der Besitzer dieses hohen Verstands ist zweifellos Allah, Herr der Himmel und der Erde.

Zum Beispiel wurde an Schiffsrümpfe, die zuvor in "V" Form gebaut wurden, nach Untersuchung von Delfinen ein zusätzliches Element, das man "Delfinnase" nennt, angebaut. Es wurde festgestellt, dass das Design der Delfinnase die hydrodynamisch am wenigsten Widerstand bietende Form für die Bewegung unter Wasser ist. Natürlich ist nicht nur das Nasendesign des Delfins ausgezeichnet, alle seine Besonderheiten sind für seine Bedürfnisse bestens geeignet, denn jede einzelne ist das Werk von Allahs, "Schöpfer, der Urheber, der Formgebende" (Sure al-Haschr: 24).

In diesem Teil werden wir wie am Beispiel des Delfins Modelle, die der Natur nachempfunden wurden zeigen und die Aufmerksamkeit auf die hohe Schöpfung Allahs lenken. Die Besonderheiten der Lebewesen, von denen jedes ein Designwunder ist, sind für die Einschätzung der Allmacht Allahs sehr wichtig. Diese hier erwähnten Besonderheiten existieren seit Millionen Jahren, seit Beginn ihrer Schöpfung. Indessen kann die Menschheit nur seit den letzen ein bis zwei Jahrhunderten diese Eigenschaften nachahmen. Für Jene, die die Erhabenheit Allahs erkennen können, ist alles in der Natur mit solchen Eigenschaften ausgestattet. Diese Tatsache wird in einem Quranvers so ausgedrückt:

Zur Einsicht und Ermahnung für jeden sich reumütig bekehrenden Diener. (Sure Qaf: 8)

DER SCHIFFSRUMPF UND DER DELFIN

Die Rundung der Delfinnase ist ein Vorbild für den Bug der modernen Großschiffe geworden. Bei heutzutage gebauten Schiffen werden bei dem Schiffsrumpf statt der “V” Form, eine der Delfinnase ähnliche Form verwendet. Diese Bugform furcht die Wasseroberfläche viel besser durch, wodurch viel weniger Energie verbraucht und viel schneller gefahren werden kann. Mit einem derartig geformten Schiffsrumpf, wird bis zu 25 % Brennstoff eingespart.

DAS SONAR UND DER DELFIN


Die Delfine senden Schallwellen von einem speziellen Organ an der vorderen Seite ihres Kopfes mit einer Frequenz von 200.000 Schwingungen in der Sekunde (200.000 Hertz) aus. Mit Hilfe dieser Schwingungen können sie nicht nur die Hindernisse auf ihrem Weg wahrnehmen, sondern durch die Besonderheiten des Echos, die Richtung, Entfernung, Geschwindigkeit, Größe und Form eines Objekts mit all ihren Einzelheiten berechnen. Das Arbeitsprinzip des Sonars ist mit diesen Wahrnehmungen der Delfine gleichartig.


DAS UNTERSEEBOOT UND DER DELFIN


Der stromlinienförmige Körperbau der Delfine verschafft ihnen die Fähigkeit, sich mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen. Jedoch haben die Wissenschaftler eine weitere Struktur entdeckt, die bei der Geschwindigkeit dieser Säugetiere eine große Rolle spielt:
Die Haut der Delfine besteht aus drei Schichten. Die äußere Schicht ist dünn und sehr elastisch; die innere Schicht ist dick und besteht aus elastischen Haaren, durch die sie einer Haarbürste ähnelt. Die dritte mittlere Schicht entsteht aus einem schwammigen Stoff.
Eine plötzliche Druckeinwirkung, der ein mit Höchstgeschwindigkeit schwimmender Delfin ausgesetzt ist, wird so zur inneren Schicht geleitet und völlig absorbiert.

Nach vierjähriger Forschung haben deutsche U-Boot-Ingenieure es geschafft, eine synthetische Beschichtung mit diesen Eigenschaften erfolgreich herzustellen. Diese schützende Beschichtung besteht aus zwei Kautschuk-Schichten, zwischen denen sich Delfinhautzellen ähnliche Luftblasen befinden. Bei U-Booten mit diesem Überzug hat man eine Geschwindigkeitszunahme von 250 % festgestellt.

DIE WURZELN DER MAISPFLANZE UND DIE LICHTLEITENDEN GLASFASERKABEL

Eine Art der lichtleitenden Glasfaserkabel existierte schon vor Tausenden von Jahren. Aber die Technologie hat erst jetzt entdeckt, dass Licht durch Kabel getragen werden kann. Der Spross des Maissamens, kann das Tageslicht zum tiefsten Punkt der Wurzel leiten. Auf diese Weise wachsen die Maissamen.Die so hergestellte Fiberoptik, die diese Eigenschaft der Lichtleitung besitzt, findet einen breiten Anwendungsbereich zum Beispiel bei Verkehrsschildern bis hin zur Datenübertragung zwischen Computern.


DAS MÜNCHNER OLYMPIASTADION UND DAS SPINNENNETZ


Beim Bau der Überdachung des Münchner Olympiastadions wurde als Vorbild die Struktur des Spinnengewebes der Lerchenspinne genommen. Diese Spinne baut ihr Gewebe, in dem sie ihr Netz an Gras und Gebüschen anbringt.

DIE SPINNE UND DIE FADENINDUSTRIE
Die Wissenschaftler bemühen sich noch immer, einen dem Faden der Spinne ähnlichen Faden zu produzieren, der trotz seiner Zartheit, viel stärker als ein Stahlseil mit der gleichen Dicke ist.

DER STROHHALM UND DAS SKELETT EINES GEBÄUDES
Durch seine innere netzartige Struktur ist der Strohhalm sehr elastisch und widerstandsfähig. Auch bei dem Skelett von heutigen Gebäuden, wird die gleiche Bautechnik verwendet.

 

Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat? Er hat jedes Ding erschaffen, und Er weiss um alle Dinge. Derart ist Allah, euer Herr! Es gibt keinen Gott ausser Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure al-An’ãm: 101-102)