DIE TARNUNGSTECHNNIK

NATUR UND TECHNOLOGIE

DIE ZEICHEN IN DEN LEBEWESEN

PROFESSIONELLE JÄGER


Der Zackenbarsch mit still liegender Rückenflosse.

Um die Aufmerksamkeit der anderen Fische auf sich zu ziehen, stellt er seine Rückenflosse auf und der Köderfisch wird sichtbar!

Das, von den Reizen des Köderfischs angelockte Opfer, wird von ihm verschlungen.

Der 6. Vers der Quransure Hud teilt uns mit, dass alle Lebewesen von Allah versorgt werden, das heißt, dass alle Nahrungsmittel, die gewährleisten, dass sie weiterleben, von Allah gegeben sind:

Kein Lebewesen gibt es auf Erden, dessen Versorgung Ihm nicht obläge; und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seinen Ruheplatz. Alles ist klar verzeichnet. (Sure Hud: 6)

Der Mensch kann, wenn er seine Umgebung mit Verstand und seinem Gewissen betrachtet, ganz offen sehen, wie Allah alle Lebewesen versorgt. Ausnahmslos sind all unsere Nahrungsmittel und Getränke hergestellt, erschaffen. Das Wasser, das wir trinken, das Brot, Gemüse und Obst, das wir essen, sind Ergebnisse einer speziellen Schöpfung. Denken wir an eine Frucht, zum Beispiel an eine Orange... Diese Frucht entstand am Ast eines Baums, der eigentlich nichts anderes ist als ein Stück Holz. Der Baum saugt Wasser und Mineralien aus der Erde und kombiniert sie mit der Energie, die er von der Sonne erhält. Als Ergebnis kommt eine sehr geschmackvolle und wohlriechende Frucht heraus, die nur von Menschen genutzt wird und die für den menschlichen Körper überaus nützlich ist, und all das in einer sehr gesunden und ästhetischen Verpackung.

Wie kann der Baum solch ein Produkt herstellen? Warum ist es für den menschlichen Körper so nützlich? Warum enthalten alle Früchte genau die benötigten Vitamine, deren Auftreten den Jahreszeiten in denen sie wachsen angepasst sind? Warum sind sie so schmackhaft, könnten sie nicht auch scharf sein? Warum sind sie so wohlriechend, könnten sie nicht auch übelriechend sein?

Gewiss ist es nicht möglich, dass ein Baum selbstständig eine Frucht produziert oder gar diese Frucht mit für den Menschen notwendigen Besonderheiten ausstattet. Genauso wie die Menschen werden auch die Tiere von Allah versorgt. Auf den folgenden Seiten werden wir die erstaunlichen Jagdtechniken einiger Lebewesen untersuchen, die sie zur Beschaffung ihrer Nahrung verwenden.

Für einen Menschen, der die biologischen Systeme der Tiere mit Verstand und Logik auswertet, ist es überhaupt nicht schwer, die Allmacht Allahs zu verstehen. Jedes Tier, das in diesem Kapitel erwähnt wird, ist einer der Beweise auf der Erde für die Existenz Allahs.
Zum Beispiel ist die Jagdtechnik des Fisches, der auf der folgenden Seite dargestellt ist, ganz erstaunlich. Dieser Fisch verfolgt weder seine Beute, noch versteckt er sich hinter den Felsen, um sich auf sie zu stürzen. Auf den ersten Blick kann man keinen Unterschied zwischen ihm und anderen Fischen sehen. Doch wenn er seine Rückenflosse aufstellt, erscheint plötzlich auf seinem Rücken ein imitierter Köderfisch. Die anderen Fische können den Besitzer der Flosse nicht bemerken. Sie nähern sich, um den Köderfisch zu fangen. So werden sie selbst zum Opfer für den Jägerfisch...

Hat dieser Fisch das Bild des Köderfisches auf seiner Flosse selbständig hergestellt? Oder haben sich Zufälle aneinandergereiht und dem Fisch solche besonderen Eigenschaften gegeben? Natürlich ist es nicht sinnvoll, zu behaupten, dass solch ein bewusster Plan von einem Fisch ausgedacht wurde. Die Besonderheiten verschiedener Lebewesen führen uns eine einzige Tatsache vor Augen: Die Existenz des Besitzers eines überlegenen Verstandes und Designs in der Natur, das Dasein Allahs...


DIE SPRINGSPINNE


Wie bekannt, spinnen die Spinnen ein Netz und warten, bis sich Beute darin verfängt. Dagegen bevorzugt die Springspinne, ihr Opfer selbst zu verfolgen. Sie macht einen geschickten Sprung, um ihre Beute zu erreichen. Sie kann mit ihrem Sprung eine Fliege, die sich in einer Entfernung von einem halben Meter befindet, in der Luft fangen.

Sie macht ihren erstaunlichen Sprung mit ihren 8 Beinen, welche entsprechend des hydraulischen Druckprinzips funktionieren. Sie stürzt sich plötzlich auf ihre Beute und fasst sie mit ihren kräftigen Krallen. Diesen Sprung führt sie meistens im Dickicht dichter Pflanzen aus. Dabei muss die Spinne, um erfolgreich zu sein, den entsprechenden Winkel errechnen und auch die Geschwindigkeit und Richtung ihrer Beute beachten.

Es ist noch interessanter, wie sie sich selbst schützt, nachdem sie ihre Jagdbeute in der Luft gefangen hat. Denn die Spinne begibt auch sich selbst in Gefahr, wenn sie sich in die Tiefe stürzt, denn meist springt sie aus der Krone eines Baumes.

Ein Faden, den sie vor ihrem Sprung absondert und an den Ast klebt, auf dem sie sich befindet, rettet sie vor dem Absturz auf den Boden und lässt sie in der Luft baumeln. Dieser Faden ist so stabil, dass er die Spinne und auch ihre Beute trägt.

Eine weitere interessante Eigenschaft dieser Spinne ist ihr Gift, das sie in ihr Opfer einspritzt. Dieses Gift verflüssigt das Gewebe der gefangenen Beute. Denn die Nahrung der Spinne ist nichts anderes als das verflüssigte Gewebe ihres Opfers.

Zweifellos sind diese Eigenschaften der Spinne keine dem Zufall zuzuschreibenden Geschenke. Es ist erforderlich, dass sie die Fähigkeit zum Springen und zur Netzbildung gleichzeitig hat. Wenn sie nicht springen könnte, würde sie verhungern und sterben. Wenn sie kein Netz weben könnte, oder wenn ihr Netz nicht fest genug wäre, würde sie auf den Boden stürzen. Das Insekt muss sowohl eine Körperstruktur haben, die sie zum Springen befähigt, als auch ein System, durch das sie einen festen Faden absondert, der sie selbst und ihre Beute tragen kann.


SIE HAT EINEN RUNDUMBLICK VON 360 GRAD


Eine andere und sehr interessante Eigenschaft der Springspinne ist ihre Sehfähigkeit. Eingeschlossen der Mensch, können viele Lebewesen mit ihren beiden Augen nur einen bestimmten Bereich sehen, während sie nicht sehen können, was sich hinter ihnen befindet. Indessen kann die Springspinne mit ihren vier Paar speziellen Augen alles sehen, auch ihre Hinterfront. Zwei von diesen Augen dehnen sich aus der Mitte des Kopfes in der Form von Röhren nach vorne aus. Diese zwei großen Augen können sich in ihrer Höhlung nach horizontal und auch vertikal bewegen. Die anderen vier Augen an den Seiten des Kopfes können die Erscheinung nicht vollständig wahrnehmen, aber sie können jede Bewegung bemerken. Somit kann das Insekt auch eine Beute die sich hinter ihm befindet, leicht erkennen.

Die Fähigkeit der Augen der Springspinne, Objekte voneinander unabhängig zu sehen, lässt sie sie schneller wahrnehmen. Das dunkle Auge auf den Bildern schaut die Kamera an und das helle Auge schaut in eine andere Richtung. Warum hat die Springspinne Acht-Augen und sieht einen Winkel von 360 Grad, während ihre Artverwandten nur zwei Augen besitzen? Sicherlich hat die Spinne nicht “gedacht”, dass acht Augen für sie noch nützlicher sein könnten und sich danach selber noch zusätzliche Augen hergestellt. Oder - besser gesagt - entstanden diese Augen nicht zufällig. Die Spinne wurde mit all diesen Eigenschaften zusammen erschaffen.

Außerdem besitzt die Spinne nicht nur die notwendigen Mechanismen, um Fäden zu spinnen und zu springen, sondern sie ist ein komplizierter lebender Organismus, welcher all seine Eigenschaften gleichzeitig besitzen muss. Die Entwicklung keiner dieser Eigenschaften kann zeitlich versetzt zueinander geschehen sein. Kann man sich zum Beispiel eine Spinne mit einem unvollständigen Verdauungssystem vorstellen?...