DIE ERDE

DER PLANET, DER FÜR DIE MENSCHEN ERSCHAFFEN WURDE


Seht ihr denn nicht, dass euch Allah alles in den Himmeln und auf Erden dienstbar machte und Seine Gnade über euch ausgoss, sichtbar und unsichtbar? Und doch streiten einige über Allah - ohne Wissen, ohne Anleitung und ohne erleuchtendes Buch.
(Sure Luqman: 20)

Die materialistische Philosophie hat für das im Universum herrschende Gleichgewicht und dessen Ordnung nur eine Erklärung: Den "Zufall". Dieser Erklärung zu Folge ist das ganze Universum durch Zufälle entstanden.

Wenn wir das Universum ein wenig genauer betrachten, erkennen wir, dass diese Behauptung vollkommen unglaubwürdig ist. Denn Zufälle können nur Chaos hervorbringen, im Universum hingegen herrscht kein Durcheinander, sondern Ordnung. Diese Ordnung beweist uns Allahs Existenz und Seine endlose Macht, die alles aus dem Nichts schuf und ihm eine Form gab.
Wenn wir uns das Universum betrachten, begegnen wir unzähligen Beispielen von Ordnung. Die Welt in der wir leben ist eines davon. Alle Eigenschaften der Welt sind mit höchst empfindlichen Gleichgewichten erschaffen worden, so dass das Leben auf diesem Planeten möglich wird. Die Entfernung der Erde zum Mond, die Neigung der Erdachse zu ihrer Umlaufbahn, der Ausgleich in der Atmosphäre, die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um ihre Achse und die Geschwindigkeit auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne, die Funktionen der Ozeane und der Berge, die Eigenschaften der Lebewesen und ihre Beziehung zueinander sind nur ein Teil der Gleichgewichte im Universum.

Wenn die Erde mit anderen Planeten verglichen wird, kann man deutlich erkennen, dass die Erde speziell für den Menschen geplant worden ist. Beispielsweise ist Wasser ein Element, das im All sehr selten vorkommt. Im Sonnensystem gibt es Wasser in flüssiger Form nur auf der Erde. Und zwar sind 70 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt. Millionen unterschiedlicher Lebewesen verbringen ihr Leben in diesem Element. Durch die Existenz großer Wassermengen wie den Ozeanen wird die Wärme auf der Erde gleichmäßig verteilt; dafür sind auch Eigenschaften des Wassers wie Gefrieren und Aufnehmen und Speichern von Wärme verantwortlich.

Die Erdachse ist 23° 27' gegen die Ebene der Ekliptik geneigt. Diese Neigung verhindert eine Überhitzung der Atmosphäre in den Regionen zwischen den Polen und dem Äquator und verursacht relativ gemäßigte Temperaturen in ihnen. Wenn diese Neigung nicht vorhanden wäre, wäre das Temperaturgefälle zwischen den Polen und dem Äquator viel steiler als es ist und die gemäßigten Zonen wären nicht so gemäßigt - oder bewohnbar.

Auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde um die eigene Achse ist dem Leben genau angepasst. Beim Beobachten der anderen Planeten im Sonnensystem sehen wir, dass sie auch einen Tag- und Nachtzyklus haben, aber da die Zeiten länger sind, sind auch die Wärmeunterschiede zwischen Tag und Nacht viel größer als auf der Erde. Die starken Stürme, wie sie in der Atmosphäre anderer Planeten auftreten, gibt es wegen der ausgeglichenen Drehung der Erde bei uns nicht.

Die Art und Menge der Gase, die die Atmosphäre bilden, ist nicht nur für die Menschen, sondern für die Existenz aller Lebewesen auf der Erde äußerst wichtig. Dass die Gase in der richtigen Menge in der Erdatmosphäre entstehen und deren Verhältnis konstant bleibt, ist auch nur durch das Zusammenwirken der vielen empfindlichen Gleichgewichte möglich.

Wir könnten noch viele andere Eigenschaften aufzählen. Doch die bis jetzt aufgezählten Beispiele zeigen uns bereits eine unanfechtbare Wahrheit: Die Welt in der wir leben ist auf spezielle Weise für Lebewesen geschaffen. Es ist nicht das Werk des Zufalls, sondern ein Resultat überragender Planung.

Diese fehlerfreie Ordnung, die im gesamten Universum herrscht, bringt uns zu nur einem einzigen Schluss: dass das Universum von einem Schöpfer mit unendlicher Macht und überlegenem Verstand, von Allah, dem Herr aller Welten erschaffen wurde.


DIE GROSSARTIGE ORDNUNG IN DER ATMOSPHÄRE

Die Atmosphäre der Erde setzt sich aus 77 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff und 1 % Kohlendioxid zusammen. Wir wollen mit dem wichtigsten Gas beginnen: Sauerstoff ist von absolut zwingender Bedeutung für das Leben, weil er an den meisten chemischen Reaktionen beteiligt ist, in denen Energie freigesetzt wird, die für alle komplizierten Lebensformen erforderlich ist. Kohlenstoffverbindungen reagieren mit Sauerstoff. Als Ergebnis dieser Reaktionen werden Wasser, Kohlendioxid, und Energie erzeugt.

Kleine "Energiebündel", die ATP (Adenosintriphosphat) genannt, und in lebende Zellen benützt werden, werden durch diese Reaktionen erzeugt. Aus diesem Grund sind wir in stetigem Bedarf von Sauerstoff um leben zu können, und um diesen Bedarf zu befriedigen, atmen wir.
Die interessante Sache dabei ist, dass der Prozentsatz des Sauerstoffs in der Luft, die wir atmen, sehr genau festgelegt ist. Michael Denton schreibt zu diesem Punkt:

Könnte unsere Atmosphäre mehr Sauerstoff enthalten und dennoch das Leben fördern? Nein! Sauerstoff ist ein sehr reaktionsfreudiges Element. Selbst der gegenwärtige Sauerstoffgehalt der Atmosphäre liegt, bei den gegebenen wechselnden Temperaturen, mit 21 % nahe an der oberen Sicherheitsgrenze für das Leben. Die Möglichkeit der Entfachung eines Waldbrandes erhöht sich um so volle 70 % bei einer nur 1-prozentigen Zunahme der Sauerstoffkonzentration in Atmosphäre.


O ihr Menschen! Dienet euerem Herrn, Der euch und die früheren Menschen erschaffen hat; vielleicht fürchtet ihr Ihn, Der euch die Erde zu einem Bett gemacht und den Himmel darüber erbaut hat... ( Sure al-Baqara:21-22)

Der britische Biochemiker James Lovelock erklärte:

Bei über 25 % (Sauerstoffanteil der Atmosphäre) könnte sehr wenig unserer gegenwärtige Landvegetation in den rasenden Wildbränden überleben, die die tropischen Regenwälder sowie die arktische Tundra zerstören würden... Die gegenwärtige Sauerstoffkonzentration ist an einem Punkt, wo Risiko und Nutzen sich gerade schön die Waage halten.

Dass der Sauerstoffanteil in der Atmosphäre genau auf diesem Niveau bleibt, ist das Ergebnis eines wunderbaren "Recycling" -Systems: Tiere verbrauchen ständig Sauerstoff und erzeugen Kohlendioxid, welches für sie nicht zum atmen geeignet ist. Pflanze tun genau das Gegenteil: Sie nehmen Kohlendioxid auf, welches sie zum Leben brauchen, und setzen an seiner Stelle Sauerstoff frei. Dank dieses Systems, geht das Leben weiter. Die Pflanzen setzen jeden Tag Millionen Tonnen von Sauerstoff in die Atmosphäre frei.

Ohne das Zusammenspiel und Gleichgewicht dieser beiden verschiedenen Gruppen von Lebewesen wäre unser Planet unbewohnbar. Wenn z.B. alle lebenden Dinge nur Kohlendioxid einatmen, und Sauerstoff freisetzen würden, würde die Erdatmosphäre Brände viel stärker fördern als sie das tut, und selbst ein winziger Funke könnte enorme Feuerbrände verursachen. Ähnlich, wenn beide Sauerstoff einatmen und Kohlendioxid ausatmen würden, würde das Leben letzten Endes aussterben, sobald der Sauerstoff aufgebraucht worden wäre.
Tatsächlich befindet sich die Atmosphäre in einem Gleichgewichtszustand, in dem, wie Lovelock sagt, Risiko und Nutzen wunderbar ausbalanciert sind.


DIE GLEICHGEWICHTSZUSTÄNDE, DIE DAS LEBEN ERMÖGLICHEN


Wenn wir die Erde untersuchen, können wir die Liste der, für das Lebend "notwendigen Faktoren" beliebig lang fortsetzen. Der amerikanische Astronom Hugh Ross hat von sich aus solch eine Liste zusammengestellt:
Oberflächenschwerkraft

  • falls stärker: Die Atmosphäre würde zu viel Ammoniak und Methan festhalten
  • falls schwächer: Die Atmosphäre des Planet würde zu viel Wasser verlieren

Entfernung vom Mutterstern

  • falls weiter: Der Planet wäre zu kühl für einen stabilen Wasserkreislauf
  • falls näher: Der Planet wäre zu warm für einen stabilen Wasserkreislauf

Stärke der Kruste

  • falls dicker: Zu viel Sauerstoff würde von der Atmosphäre in die Kruste übertragen werden
  • falls dünner: Vulkanische und tektonische Aktivitäten wären zu intensiv

Umdrehungszeit

  • falls länger: Temperaturunterschiede von Tag und Nacht wären zu groß
  • falls kürzer: Atmosphärische Windgeschwindigkeiten wären zu hoch

Gegenseitige Anziehung mit dem Mond

  • falls größer: Die Auswirkung auf die Gezeiten auf die Meere, die Atmosphäre, und die Umdrehungszeit wäre zu heftig
  • falls weniger: Eintretende Veränderungen in der Schräglage der Umlaufbahn würde klimatische Unbeständigkeit verursachen

Magnetfeld

  • falls stärker: Elektromagnetische Ströme wären zu heftig
  • falls schwächer: Ungenügender Schutz vor ungünstigen stellaren Strahlungen

Albedo (Maß für das Rückstrahlungsvermögen von nicht selbstleuchtenden, diffus reflektierenden (also nicht spiegelnden) Oberflächen, und zwar das Verhältnis der reflektierten Lichtmenge zur einfallenden)

  • falls größer: Eine rasende Eiszeit würde sich entwickeln
  • falls geringer: Ein rasender Treibhauseffekt würde sich entwickeln

Verhältnis von Sauerstoff und Stickstoff in der Atmosphäre

  • falls größer: Fortgeschrittene Lebensvorgänge würden zu schnell vor sich gehen
  • falls geringer: Fortgeschrittene Lebensvorgänge würden zu langsam vor sich gehen

Kohlendioxid- und Wasserdampfgehalte in der Atmosphäre

  • falls größer: Ein rasender Treibhauseffekt würde sich entwickeln
  • falls geringer: Der Treibhauseffekt wäre ungenügend

Ozongehalt der Atmosphäre

  • falls größer: Die Oberflächentemperatur wäre zu tief
  • falls geringer: Die Oberflächentemperatur wäre zu hoch; Die Oberfläche wäre zu viel UV-Strahlung ausgesetzt

Seismische Aktivität

  • falls größer: Zu viele Lebensformen würden zerstört werden
  • falls geringer: Nährstoffe am Meeresboden (von Flussabtragung) würden den Kontinenten nicht durch tektonische Erhebung wieder zugeführt werden.

Dies sind nur einige der "Designentscheidungen", die gemacht werden mussten, damit das Leben zustande kommen und fortbestehen konnte. Doch selbst diese sind Hinweis genug um zu zeigen dass die Erde nicht als ein Ergebnis des Zufalls entstanden war, noch dass sie auf Grund einer Kette von begünstigenden Ereignissen gebildet wurde.

Diese und eine Myriade anderer Einzelheiten bestätigen aufs Neue eine schlichte und einfache Wahrheit: Allah - und Allah alleine - erschuf das Universum, die Sterne, Planeten, Berge, und Ozeane in Vollkommenheit, gab den Menschen und anderen lebenden Dingen ihr Leben und unterstellte einen beträchtlichen Teil Seiner Geschöpfe der Kontrolle der Menschen. Allah - und Allah alleine - die Quel-le aller Barmherzigkeit und Macht, ist fähig etwas aus dem Nichts zu erschaffen.

Diese vollkommene Schöpfung Allahs ist im Quran folgendermaßen beschrieben:
Seid ihr eine gewaltigere Schöpfung oder das Firmament, das Er errichtet hat? Er erhöhte es und gestaltete es in Vollkommenheit. Und Er hüllte seine Nacht in Finsternis und ließ sein Morgenlicht daraus erleuchten. Und danach gab Er der Erde ihre Ausdehnung. Aus ihr brachte Er ihr Wasser und ihr Weideland hervor. Und Er verankerte die Berge in ihr - zu eurer Nutznießung und der Erfüllung eurer Bedürfnisse und derer eures Viehes. (Sure 79:27-33 - an-Nazi'at)


DAS WOHLGESCHÜTZTE DACH DER ERDE


Allah lenkt unsere Aufmerksamkeit im Quran auf eine sehr interessante Eigenschaft des Himmels:

Und Wir machten den Himmel zu einem wohlbehüteten Dach. Und doch kehren sie sich von Seinen Zeichen ab. (Sure 21:32 - al-Anbiya)

Diese Eigenschaft des Himmels wurde durch die wissenschaftlichen Forschungen, die im 20. Jahrhundert durchgeführt wurden, nachgewiesen.

Die Atmosphäre, die die Erde umgibt, dient entscheidenden Funktionen für den Ablauf des Lebens. Sie hält viele große und kleine Meteoriten auf, die sich der Erde nähern, indem sie sie zerstört. Die Atmosphäre verhindert, dass die Meteore auf die Erdoberfläche fallen und lebende Existenzen schädigen.

Zusätzlich filtert die Atmosphäre die gefährlichen Strahlen, die aus dem Weltraum kommen. Es ist interessant, dass die Atmosphäre nur harmlose Strahlen durchlässt, das sichtbare Licht, die ultravioletten Strahlen und die Radiowellen. All diese Strahlungen sind lebenswichtig. Zum Beispiel sind die ultravioletten Strahlen, die nur teilweise durch die Atmosphäre gelassen werden, für die Photosynthese der Pflanzen und für das Überleben allen Lebens sehr wichtig. Der Großteil der intensiven ultravioletten Strahlen, die von der Sonne ausgestrahlt werden, wird durch die Ozon-Schicht der Atmosphäre herausgefiltert und nur der kleine, tatsächlich benötigte Teil erreicht die Erdoberfläche.

Die schützende Funktion der Atmosphäre endet hier nicht. Die Atmosphäre schützt auch die Erde vor der Kälte des Weltraums, die minus 273 Grad Celsius beträgt.

Es ist nicht nur die Atmosphäre, die die Erde vor schädlichen Effekten schützt. Zusätzlich zur Atmosphäre dient der Van-Allen-Gürtel als eine Schutzschicht, die durch das magnetische Feld der Erde als Schild gegen die unseren Planeten bedrohende schädliche Strahlung verursacht wird. Diese Strahlung, die ständig durch die Sonne und andere Sterne ausgestrahlt wird, ist für Menschen tödlich. Wenn der Van-Allen-Gürtel nicht existieren würde, würde durch die Energieexplosionen, die häufig auf der Sonne auftreten, alles Leben auf der Erde zerstört.
Dr. Hugh Ross erklärt die Funktion des Van-Allen-Gürtels für unser Leben:

In der Tat hat die Erde die höchste Dichte unter den Planeten in unserem Sonnensystem. Der Nickel Eisen-Kern der Erde ist für ein großes magnetisches Feld verantwortlich. Dieses magnetische Feld produziert den Strahlungsschild in Form des Van-Allen-Gürtels, der die Erde vor hoher Strahlungsintensität schützt. Wenn dieses Schild nicht wäre, würde das Leben auf der Erde nicht möglich sein. Der einzige andere Planet, der über ein magnetisches Feld verfügt und aus felsigen Gebieten besteht, ist der Merkur... Doch die Feldstärke seines Magnetfeldes ist 100 mal kleiner als die Feldstärke des Magnetfeldes der Erde.

Es wurde berechnet, dass die Energie, die in den letzten Jahren bei Sonnenwinden freigesetzt wurde, der Energie von 100 Milliarden Atombomben des Typs entspricht, der Hiroschima abgeworfen wurde. Noch 58 Stunden nach einem Sonnenwind wurde beobachtet, dass die Nadeln von Kompassen ungewöhnliche Bewegungen anzeigten und 250 Kilometer über der Atmosphäre die Temperatur sich plötzlich auf 2500 °C erhöhte.

Es gibt ein vollkommenes System über der Erde, das uns umgibt und gegen externe Bedrohungen schützt. Die Information, dass der Himmel der Erde als ein schützender Schild dient, wurde uns vor Jahrhunderten im Quran übermittelt.


DER REGEN FÄLLT IN BESTIMMTEN MASSEN


Allah teilt uns im Quran mit, dass der Regen nur in Maßen auf die Erde fällt. Diese Tatsache wird in der Sure az-Zukhruf folgendermaßen erwähnt:

(Der), Der euch vom Himmel Wasser hinabsendet, in (gebührendem) Maße, wodurch Wir totes Land wiederbeleben. So sollt auch ihr wiedererweckt werden. (Sure 43:11 - az-Zukhruf)

Diese gemessene Quantität des Regens ist wiederum durch die moderne Forschung entdeckt worden. Es wurde berechnet, dass in einer Sekunde von der Erdoberfläche 16 Millionen Tonnen Wasser verdampfen. Genau so viel Menge Regen fällt in einer Sekunde auf die Erde. In einem Jahr erreicht diese Menge 505 Billion (1012) Tonnen. Dies bedeutet, dass das Wasser sich in einem ausgeglichenen Kreislauf, also "in Maßen" bewegt. Das Leben auf der Erdoberfläche hängt von diesem Kreislauf ab. Selbst wenn die Menschen alle vorhandene Technologie der Erde verwendeten, würden sie es nicht vermögen, diesen Kreislauf künstlich zu reproduzieren.
Sogar eine geringe Abweichung von diesem Gleichgewicht würde bald ein ökologisches Ungleichgewicht verursachen, das das Ende allen Lebens auf der Erd-oberfläche bewirken würde. Jedoch geschieht dies nie und der Regen fällt jedes Jahr in der gleichen Quantität zur Erde, genauso wie es im Quran beschrieben ist. Das Regenmaß besteht nicht nur aus seiner Quantität, auch die Geschwindigkeit der Regentropfen beim Herabfallen hat ein Maß.
Egal wie groß die Regentropfen sind, ihre durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt nur 8 m pro Sekunde, wenn sie die Erde ereichen.

Wie ersichtlich ist, wurde im Quran auf einem genauen Maß bezüglich des Regens hingewiesen, das die Menschen vor 1400 Jahren nicht wissen konnten.


DIE ENTSTEHUNG DES REGENS


Es war ein großes Geheimnis für die Menschen, wie der Regen entsteht. Nach der Erfindung des Wetterradars wurde bekannt, durch welche Stadien der Regen gebildet wird. Regen entsteht in drei Stadien. Zuerst verdunstet Wasser von der Erdoberfläche und steigt mit Hilfe des Windes nach oben. Später bilden sich daraus Wolken und schließlich entstehen Regentropfen, die zur Erde zurückfallen.

Die Informationen im Quran über die Entstehung des Regens verweist genau auf diesen Prozess. In einem Vers wird diese Entstehung auf diese Art beschrieben:



Siehst du denn nicht, dass Allah Wasser vom Himmel herabsendet und es zu Quellen durch die Erde leitet? Dann lässt Er dadurch Pflanzen in mannigfacher Farbe wachsen. Dann verwelkt es, und du siehst es gelb werden. Dann macht Er es zu Krümeln. Siehe, hierin ist wahrlich eine Mahnung für die Verständigen. ( Sure az-Zumar: 21)

Allah ist es, Der die Winde entsendet und die Wolken aufziehen lässt; und Er breitet sie am Himmel aus; wie Er will, und zerreißt sie in Fetzen. Dann siehst du den Regen mitten aus ihnen hervorbrechen. Und wenn Er ihn auf den von seinen Dienern fallen lässt, den er will, dann sind sie froh. (Sure 30:48 - ar-Rum)

Überprüfen wir diese drei Stadien, die in den Versen umschrieben werden, in einer technischen Weise:
DIE ERSTE PHASE: "Allah ist es, Der die Winde entsendet..."
Durch das Schäumen der Wellen in den Ozeanen entstehen zahllosekleinste Wassertropfen, die Salz enthalten und dadurch ein Aerosol bilden. Dieses nebelförmige Aerosol steigt in der Atmosphäre empor und bindet dabei mehr und mehr Wasser an sich.

DIE ZWEITE PHASE: "...und die Wolken aufziehen lässt; und Er breitet sie am Himmel aus; wie Er will und zerreißt sie in Fetzen..."

Durch den Wasserdampf, der an den Salzkristallen oder den Staubkörnchen in der Luft kondensiert, bilden sich die Wolken. Da die Wassertropfen in den Wolken mit ihrem Durchmesser von 0.01 bis 0.02 mm sehr klein sind, schweben sie in der Luft und breiten sich am Himmel aus. So bedeckt sich der Himmel mit Wolken.

DIE DRITTE PHASE: "...Dann siehst du den Regen mitten aus ihnen hervorbrechen..."
Die Wasserpartikel, die an den Salzkristallen oder den Staubkörnchen ansammeln, kondensieren und bilden Regentropfen. Auf diese Weise sondern sich die Tropfen, die schwerer als die Luft werden, von der Wolke ab und fallen in Form vom Regen auf die Erde zurück.
Wie wir gesehen haben, wird jedes Stadium der Entstehung des Regens in den Versen des Quran erwähnt. Außerdem werden diese Stadien genau in der richtigen Reihenfolge erklärt. Geradeso wie bei vielen anderen natürlichen Phänomenen auf der Erde gibt Allah die korrekteste Erklärung für dieses Phänomen und Er machte diese Tatsache schon vor Jahrhunderten bekannt, bevor die Menschen sie entdecken konnten.

In einem anderen Vers werden die folgenden Informationen über die Entstehung des Regens gegeben:

Siehst du denn nicht, dass Allah die Wolken bläst, sie einmal zusammenballt und einmal übereinander schichtet? Und du siehst den Regen mitten herausströmen. Und Er sendet vom Himmel Berge von Wolken nieder, gefüllt mit Hagel, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet ihn ab, von wem Er will. Der Glanz Seines Blitzes raubt fast die Blicke! (Sure 24:43 - an-Nur)

Meteorologen, die die Wolkenarten studieren, kamen zu überraschenden Resultaten, über die Entstehung der Regenwolken. Sie bilden sich entsprechend definitiver Systemen und Phasen. Die Entstehungsstadien der Gewitterwolke Kumulonimbus sind folgende:



In dieser Abbildung ist zu sehen, wie die Luftblasen, die durch das Schäumen der Ozeane entstehen, in die Atmosphäre aufsteigen. Dies ist das erste Stadium bei der Entstehung des Regens. Die Wasserpartikel, die sich bilden, schweben in der Luft und verdichten sich; so entsteht der Regen. All diese Stadien werden in den Versen vollständig mitgeteilt.

1. Phase, "blasen": Die Wolken werden entlang getragen, d.h. sie werden entlang, durch den Wind gezogen.

2. Phase, "zusammenballen": Die kleinen Wolken (Kumulonimbus) ballen sich zusammen und bilden die größeren Wolken.

3. Phase, "übereinander schichten": Wenn die kleinen Wolken sich zusammen verbinden, erhöht sich aufwärts die Anziehungskraft. Diese Anziehungskraft in der Mitte der Wolke ist stärker als jene nahe der Ränder. Diese Anziehungen veranlassen den Wolkenkörper, vertikal zu wachsen, also die Wolken werden übereinander geschichtet.

Dies bewirkt, dass der senkrecht gewachsene Körper der Wolke sich in die kühleren Regionen der Atmosphäre ausdehnt. Genau an diesem Punkt beginnen in den kühleren Regionen der Atmosphäre innerhalb der Wolken die Wasser- und Hageltropfen größer zu werden. Wenn diese zu schwer werden, fallen sie aus der Wolke als Regen bzw. Hagel auf die Erde.
Wir müssen uns daran erinnern, dass die Meteorologen erst vor kurzem darauf gekommen sind, diese Details bezüglich der Wolkenentstehung, der Struktur und der Funktion der Wolken zu erlernen, indem sie hoch entwickelte Ausrüstungen wie Flugzeuge, Satelliten und Computer verwendeten. Wie aus diesen Erklärungen ersichtlich ist, hat Allah uns eine Information gegeben, die vor 1400 Jahren nicht bekannt sein konnte.


DIE ENTSALZUNG DES REGENS


Der Quran weist uns darauf hin, dass der Regen nicht salzig ist:

Betrachtet ihr wohl das Wasser, das ihr trinkt? Lasst ihr es aus den Wolken herabkommen oder lassen Wir es herabkommen? Wenn Wir wollten, machten Wir es bitter. Warum also dankt ihr nicht? (Sure al-Waqi'a: 68)

...Und setzen auf sie die festgegründeten, hochragenden (Berge) und reichten euch süßes Wasser? (Sure al-Mursalat: 27)

Er ist es, Der euch vom Himmel Wasser niedersendet. Davon könnt ihr trinken und davon wachsen die Bäume, unter denen ihr weiden lasst (Sure an-Nahl: 10)
Wir wissen, dass die Grundquelle des Regens die salzigen Ozeane sind, und dass daraus 97 % des Regens stammen.

Doch Regenwasser ist nicht salzig. Der Grund dafür ist die Regel, die Allah dafür bestimmt hat. Nach dieser Regel ist es egal ob das Wasser aus dem salzigen Ozean, dem mineralreichen See oder aus Schlamm kondensiert. Es ist frei von Fremdstoffen. Wie in der Sure Furkan 48 erläutert: "...dann senden Wir vom Himmel reines Wasser herab..." fällt er sauber und rein auf die Erde. (Sure al-Furqan: 48)


DER REGEN, DER EINE TOTE GEGEND NEU AUFLEBEN LÄSST


Der Quran macht uns auf die belebende Wirkung von Regen in vielen Versen aufmerksam:
"...Denn dann senden Wir vom Himmel reines Wasser herab, damit wir totes Land damit lebendig machen und Unseren Geschöpfen zu trinken geben, dem Vieh und den Menschen, in großer Menge." (Sure 25:48-49 - al-Furqan)


Zu Seinen Zeichen gehört auch, dass du die Erde leblos öde siehst. Doch wenn Wir Wasser auf sie hinabsenden, rührt sie sich und schwillt an. Er, Der sie belebt, ist fürwahr auch der Wiederbeleber der Toten. Er hat wahrlich Macht über alle Dinge.
(Sure Fussilat: 39)

Neben der Tatsache, dass der Regen das lebenswichtige Wasser auf die Erde herablässt, hat er eine andere wichtige Funktion, und zwar die Eigenschaft zu düngen. Das Kondenswasser aus den Ozeanen, das als Regen aus den Wolken fällt, beinhaltet Stoffe, die den toten Boden wieder beleben. Diese belebenden Regentropfen bezeichnet man als Oberflächenspannungs-Tropfen. Sie entstehen in der von Biologen als Mikroschicht bezeichneten oberen Schicht der Wasseroberfläche. In dieser Oberflächenmembran, die dünner ist als 1/10 mm, befinden sich organische Reste die durch Absterben von mikroskopischen Algen und Plankton entstehen. Diese Reste enthalten viele wichtige Elemente die im Wasser nicht existieren, wie Phosphor, Magnesium, Kalium und Schwermetalle wie Zink, Kupfer, Kobalt und Blei. Sie filtern diese Stoffe heraus und binden sie. Die Samen und Pflanzen auf der Erde finden die notwendigen Mineralsalze und Elemente in den Regentropfen. Der Quran erklärt diesen Vorgang in einem anderen Vers so:

Und Wir senden vom Himmel segenreiches Wasser herab und bringen damit Gärten und Korn zum Ernten hervor. (Sure 50:9 - Qaf)

Die Salze die im Regen herabfallen, sind ein Auszug der traditionellen Düngemittel Kalzium, Magnesium und Kalium, die den Boden fruchtbar machen. Die Schwermetalle, die sich in solchen Aerosolen befinden, sind von großer Be-deutung beim Herstellen von Elementen, die das Gedeihen und Vermehren von Pflanzen leistungsfähiger machen. Kurz und gut: Regen ist ein hervorragender Dün-ger. Ein mineralarmer Boden kann sogar nur mit den Düngemitteln, die er aus dem Regen bezieht, in einem Jahrhundertabschnitt alle für die Pflanzen notwendige Elemente gewinnen. Die Wälder entwickeln und ernähren sich ebenfalls durch die im Meer entstandenen Aerosole.

Auf diesem Wege fallen auf jeden der Kontinente 150 Millionen Tonnen Dünger pro Jahr. Wenn es diese natürliche Düngung nicht gäbe, würden viel weniger Pflanzen auf der Erde gedeihen. Diese Eigenschaft des Regens, die im Quran erwähnt wird, ist nur eines der zahlreichen Wunder des Quran.


DIE BEDEUTUNG DER SICH NACH UNTEN ENTWICKELNDEN OBERFLÄCHEN-EISBILDUNG


Bei anderen Flüssigkeiten beginnt das Gefrieren, bzw. die Erstarrung am Grund und entwickelt sich nach oben weiter; Wasser gefriert an der Oberfläche und die Eisbildung entwickelt sich nach unten weiter. Das ist die erste der oben erwähnten fünf ungewöhnlichen Eigenschaften, und sie ist von vitaler Wichtigkeit für alles aquatische Leben auf der Erde. Wenn das Wasser diese Eigenschaft nicht besäße, d.h. wenn das Eis nicht an der Wasseroberfläche schwimmen würde, wäre ein Großteil des Wassers auf der Erde völlig gefroren, und in den Meeren, Seen, Teichen und Flüssen wäre kein Leben möglich.

Wir wollen diesen Punkt etwas näher ergründen. An vielen Orten der Erde sinkt die Temperatur im Winter bis unter 0°C, oft beträchtlich tiefer. Solch eine Kälte beeinflusst natürlich auch das Wasser in den Meeren, Seen usw. Diese Wasserspeicher werden kälter und kälter und Teile von ihnen beginnen zu gefrieren. Falls sich das Eis nicht so verhalten würde wie es das tut, d.h. an der Wasseroberfläche zu schwimmen, würde es zu Boden sinken und die wärmeren Teile des Wassers würden aufsteigen und wären der Luft an der Oberfläche ausgesetzt, deren Temperatur unterhalb des Gefrierpunkts liegt, was auch dieses Wasser gefrieren und zum Grund sinken ließe. Dieser Vorgang würde sich fortsetzen bis kein flüssiges Wasser mehr übrig bliebe. Statt dessen jedoch spielt sich folgendes ab: Während das Wasser abkühlt wird es ständig 'schwerer' bis es eine Temperatur von 4°C erreicht. An diesem Punkt ändert sich dann alles auf ein Mal. Mit weiterem Abfall der Temperatur beginnt das Wasser nun sich auszudehnen und wird leichter. Als Ergebnis davon bildet sich eine Wasserschicht von 4°C am Grund, darauf folgt eine Schicht von 3°C, darüber eine von 2°C, usw. Wenn die Temperatur an der Wasseroberfläche auf 0°C oder darunter abfällt gefriert das Wasser, doch tut es das nur an der Oberfläche. Die Wasserschicht von 4°C, die unter dem Eis liegt, bleibt flüssig und genügt, um das Überleben der Fische und anderen Wasserlebewesen und Pflanzen zu gewährleisten.

An dieser Stelle sei auch bemerkt, dass die fünfte außergewöhnliche Eigenschaft des Wassers - die geringe Wärmeleitfähigkeit des Eises und Schnees - in diesem Prozess eine sehr entscheidende Funktion erfüllt: Weil Eis und Schnee solch schlechte Wärmeleiter sind, verhindern die Schnee- und Eisschichten, dass die Wärme des darunterliegenden Wassers in die Atmosphäre entweicht. In Folge davon wird die Eisschicht auf dem Meer, selbst wenn die Temperatur bis auf - 50°C sinkt nie dicker als ein oder zwei Meter, wobei sie immer viele Brüche hat und dadurch Tieren, wie Robben, Pinguinen und anderen Bewohnern der Polargegen-den der Zugang zu dem, unter dem Eis liegenden Wasser offen hält.

Wir wollen wiederum analysieren, was geschehen würde, wenn sich das Wasser nicht so, sondern anstatt dessen 'normal' verhielte. Angenommen, die Dichte des Wassers würde sich, wie bei allen anderen Flüssigkeiten, mit absinkender Temperatur erhöhen, und das Eis würde zum Boden sinken? Was wären die Konsequenzen?

In diesem Fall würde der Gefrierungsprozess in den Meeren und Seen am Grund beginnen und sich nach oben hin weiterentwickeln, weil es an der Oberfläche keine Eisschicht gäbe, um die verbleibende Wärme zurückzuhalten. In anderen Worten, ein großer Teil der Seen, Meeren und Ozeanen auf der Erde würde zu riesigen Eismassen werden, möglicherweise mit einer seichten Wasserschicht von einigen Metern Tiefe darüber. Selbst wenn die Lufttemperatur anstieg, würde das Eis am Grund niemals vollständig schmelzen. In den Gewässern solch einer Welt könnte Leben nicht existieren und in einem ökologischen System, mit toten Gewässern könnte auch kein Leben auf dem Festland existieren. In anderen Worten, wenn das Wasser sich nicht 'gesetzwidrig', und stattdessen 'normal' verhalten würde, wäre unser Planet eine tote Welt.

Warum sich das Wasser nicht 'normal' verhält und sich bei 4°C plötzlich wieder auszudehnen beginnt, nachdem es sich bei abfallender Temperatur bis zu diesem Punkt ordnungsgemäß zusammenzieht, ist eine Frage, die bisher niemand beantworten konnte.


DAS GEWICHT DER WOLKEN


Wolken können unglaublich schwer werden. Beispielsweise tragen die "Kumu-lonimbus" Sturmwolken Wassermengen mit einem Gewicht bis zu 300.000 Tonnen.
Eine "Ordnung", in der eine 300.000 Tonnen schwere Masse am Himmel schweben kann, ist wirklich erstaunlich. In anderen Versen des Quran wird auf das Gewicht der Wolken folgendermaßen hingewiesen:

Er ist es, Der die Winde als Verheißung Seiner Barmherzigkeit voraussendet, bis - wenn sie schwere Wolken tragen - Wir sie zu einem toten Land treiben und Wasser darauf niedersenden, womit wir allerlei Früchte hervorbringen... (Sure 7:57 - al-A'raf)
Er ist es, Der euch in Furcht und Hoffnung den Blitz sehen lässt und Der die schweren Wolken hervorbringt. (Sure 13:12 - ar-Ra'd)

Selbstverständlich ist es nicht möglich, dass die Menschen zu der Zeit, als der Quran hinabgesandt wurde, diese Kenntnis bezüglich des Gewichtes der Wolken hatten. Diese Information, auf die in den Quranversen hingewiesen wird und die erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde, ist ein anderer Beweis dafür, dass der Quran Allahs Wort ist.


DIE ORDNUNG BEI DER ENTSTEHUNG DES WINDES


...und in dem Wechsel der Winde sind Beweise für ein Volk von Verstand. (Sure 45:5 - al-Dschathiya)

Der Wind ist eine Luftströmung zwischen verschiedenen Wärmezonen. In der Atmosphäre verursachen die unterschiedlichen Temperaturen über verschiedenen geographischen Arealen un-terschiedliche Luftdrücke; die Luft strömt vom hö-heren zum niedrigeren Druck. Wenn die Druck-zentren, also die Temperaturunterschiede in der Atmosphäre zu stark werden, werden auch die Luftströmungen stärker. So entstehen auch Wirbel-stürme, die zu großen Zerstörungen führen können.







Das Interessante daran ist: obwohl zwischen den Polen und dem Äquator ein großer Druck- und Temperaturunterschied herrscht, ist unsere Erde in der Regel keinen starken Winden ausgesetzt. Wenn die großen Luftströmungen zwischen dem Äquator und den Polen ungehindert fließen könnten, wäre die Erde ein toter Planet, auf dem nur starke Wirbelstürme herrschten.

Das Wort "tasrif" im Ausdruck "tasrifir riyah" im obenerwähnten Vers bedeutet "etwas sehr viel drehen, leiten, anordnen, verteilen". Dies beschreibt die geordneten Bewegungen der Winde ganz genau. Außerdem ist dies eine Erklärung dafür, dass der Wind nicht von selbst planlos weht. Wer die Winde so beherrscht, dass das Leben für die Menschen möglich wird, ist Allah.